Britisch Kurzhaar: eine 100 Jahre alte Katzenrasse

Sie hat ein dichtes graues Fell und orange oder kupferfarbene Augen. Die Rasse der Britisch Kurzhaar (BKH) Katzen ist über 100 Jahre alt. Sowohl die Katzen als auch die Kater sind muskulös gebaut und haben kurze Beine was ihnen ein sehr stämmiges Aussehen verleiht. Für das ungeübte Auge sehen sie irgendwie kompakt aus, vielleicht auch wegen der kurzen Ohren und dem sehr runcat-1816933_960_720den Kopf. Mit zwei Jahren ist eine BKH, wie sie auch genannt, wird ausgewachsen. Die Kater wiegen zwischen 7 und 8 Kilogramm, die Katzen werden bis zu sechs Kilogramm schwer.

Zwar sind viele KBH grau, es gibt aber auch andere Varianten, darunter Zweifarbige und Varianten mit Weiß. Beliebt sind auch Britisch Kurzhaar mit einem blauen Fell, das aber nur bläulich schimmert und im Wesentlichen eine Variante des Grau ist. Auch die Augenfarbe kann variieren, es gibt auch Katzen mit blauen Augen und mit grünen Augen.

Vom Wesen her ist die Britisch Kurzhaar weniger lebhaft als andere Arten, kann aber auch mit anderen Katzen gehalten werden. Sie gilt als nicht wasserscheu und kann wie alle Katzen schwimmen.

Die Rasse wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts in England als solche gezüchtet. Die ersten Zeugnisse gibt es aus dem Jahr 1871, als die Rasse erstmals bei einer Ausstellung im Chrystal Palace vorgestellt wurde. Die beiden Weltkriege dezimierten die Zahl der Britisch Kurzhaar Katzen, und man versuchte, durch Paarungen mit den immer beliebter werdenden Perserkatzen die Rasse wieder auszukreuzen. Ähnliche Versuche machte man mit Kartäuserkatzen. Das ist einer der Gründe, warum die Britisch Kurzhaar oftmals auch unter dem Namen Kartäuserkatze geführt wird. Allerdings kann man am Bau der Katze sehen, ob hier Kartäuser oder Perser eingekreuzt wurden. Letztere verhelfen der BKH zu ihrem stämmigen Aussehen und den etwas kurzen Beinen. Seit 1980 haben sich die Züchter des CFA-Verbandes darauf geeinigt, dass es eine eigene europäische Kurzhaar Katze gibt.