Katze aus Zucht oder Tierheim

Wer sich eine Katze zulegen möchte, steht vor der Wahl ob man ein Tier von einem Züchter kauft oder sich nach einer geeigneten Katze aus dem Tierheim umschaut. Sollte es eine Rassekatze sein oder will man lieber einem Tier in Not helfen? Wir haben einmal die Vor- und Nachteile beider Optionen gegenübergestellt.

Katze aus dem Tierheim

Wer sich eine Katze aus dem Tierheim holt, tut erst einmal etwas Gutes. Ein Tier findet wieder ein Zuhause, und das ist wohl für die meisten Katzenfreunde das Entscheidende. Oftmals sind cat-1660981_960_720Tiere auch günstig, weil viele Tierheime nur nach einer Spende fragen, und die Tiere sind in der Regel schon kastriert oder sterilisiert und geimpft. Der Nachteil ist, dass man wenig über das Tier weiß und es selten einen Stammbaum hat oder eine Impfkarte des Vorbesitzers. Wer auf der Suche nach reinrassige Tieren ist, hat hier immer ein gewisses Risiko, weil man sich auf das Äußere verlassen muss. Man kauft damit sprichwörtlich die Katze im Sack und kann auch die eine oder andere Überraschung erleben. Mitarbeiter in Tierheimen können auch nur begrenzt Auskunft geben über das Wesen des Tieres.

Katze vom Züchter

Wer nach einer bestimmten Katzenart sucht und zum Beispiel ein echte Britisch Kurzhaar möchte, der ist bei einem Züchter gut aufgehoben. Am besten sucht man sich einen Züchter in der Umgebung aus, das macht es leichter wenn man später Nachfragen hat. Der Züchter sollte Mitglied in einem Zuchtverband sein und offenlegen, nach welchen Richtlinien er züchtet. Man sollte darauf bestehen, gerade bei Kätzchen, dass man die Mutter sehen darf. Die meisten Züchter haben sich auf bestimmte Rassen spezialisiert und können auch eine ausführliche Beratung über die Rasse geben. Bei Rassekatzen aus der Zucht hat man der Vorteil, dass sie meistens gesünder sind, dass man über ihre Rasse Aussagen über das Wesen machen kann und ihre Vorgeschichte dokumentiert ist.